Konferenz: Die neue Lobby! – Für nachhaltige Gerechtigkeit und gerechte Nachhaltigkeit.

Wann:
19. März 2015 um 10:00 – 17:00
2015-03-19T10:00:00+01:00
2015-03-19T17:00:00+01:00
Wo:
Neuen Mälzerei
Friedenstraße 91
17179 Gnoien
Deutschland

Die neue Lobby! – Für nachhaltige Gerechtigkeit und gerechte Nachhaltigkeit.

Eine übergreifende Gesellschaftspolitik, die Sozial- und Umweltpolitik zusammendenkt, muss her.

Am 19.03.2015 in der Neuen Mälzerei, Friedenstr. 91 in Berlin

In welche Richtung treibt unsere Gesellschaft?! Welche Werte und draus erwachsende Ziele zählen wirklich? Und vor allem: Wer hat die Stimme, den Einfluss, die Diskursmacht diese Richtung zu lancieren?!

Starke strategische Allianzen, die sich für Nachhaltigkeit, Gemeinwohl und Gerechtigkeit einsetzen, sind noch immer viel zu selten und häufig zu schwach, im Kampf um politische Richtungsentscheidungen. Um hier ein Gleichgewicht zu schaffen, müssen Akteur*innen der Bereiche Umwelt und Soziales, aus Kirchen, aus Gesundheits- und Bildungswesen und vielen weiteren Gebieten, sich ihrer geteilten Werte und Ziele bewusst werden und gemeinsam agieren. Bündnisse müssen geschmiedet werden, die den Menschen und eine intakte, lebenswerte Umwelt in den Vordergrund stellen, die für starke Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit, sowohl global als auch lokal streiten.

Der DNR setzt sich seit vielen Jahren für das Thema Ökologische Gerechtigkeit ein. Im derzeitigen Projekt „Generationengerechtigkeit als ökologisch soziale Herausforderung“ wurde vor allem angestrebt die zivilgesellschaftlichen Bereiche Umwelt und Soziales einander näher zu bringen, auf gemeinsame Schnittmengen aufmerksam zu machen und zur Zusammenarbeit anzuregen.

Bei der Konferenz am 19.03.2015 von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr möchten wir uns mit Ihnen über diesen Ansatz austauschen. Zudem werden in parallelen Diskussionsforen einige der bereits abgeschlossenen oder auch noch laufenden Prozesse und Projekte, die aus und entlang den Vernetzungsbestrebungen des DNR, zusammen mit Partner*innen aus Sozialverbänden, Kirchen, Entwicklungsorganisationen etc. entstanden sind, diskutiert. Entlang dieser Analysen sollen auch zukünftige Herausforderungen für zivilgesellschaftliche, themenübergreifende Zusammenarbeit betrachtet werden.

 

Ab 09:45 Empfang, Registrierung

10:15   Begrüßung durch das DNR Projekt

10:30   Keynote  „Die nachhaltigen Zwillinge. Warum wir im Anthropozän Gerechtigkeit neu denken müssen.“

Prof. Dr. Kai Niebert, Präsidium des DNR und Stellv. Bundesvorsitzender der Naturfreunde Deutschlands

11:00   Keynote  „TTIP – Wie ein übergreifendes zivilgesellschaftliches Bündnis tatsächliche Schlagkraft erreichen kann.

Nelly Grotefendt, Referentin Internationale Handelspolitik, Forum Umwelt und Entwicklung und Koordinatorin des Bündnis TTIP unfairHandelbar

11:30   Kaffeepause

12:00   Projektrückblick und Idee der Prozessreflexion, Theresa Klostermeyer (DNR)

12:15   Prozessreflexion

Fünf parallele Diskussionsforen, zu teilweise abgeschlossenen Prozessen, die innerhalb oder entlang der Vernetzungsbestrebungen des DNR Projekts „Generationengerechtigkeit als ökologisch-soziale Herausforderung“ entstanden sind.

Prozessreflexionsphase  1 – Vorstellung der Projekte

Rückblick: Welche Herangehensweisen tragen zum Gelingen des gemeinsamen Weges bei?

_ Welche Faktoren waren maßgebend für die Initiierung des Prozesses?

_ Welche Faktoren waren maßgebend für die gelingende Zusammenarbeit? Wo gab es

Schwierigkeiten?

_ Wie könnte der Prozess nachhaltig weitergeführt und ggf. verstetigt werden?

 

  1. Papier zur sozial gerechten Energiewende

Beteiligte Akteure: Arbeiterwohlfahrt Bundesverband (AWO), Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Der Paritätische Gesamtverband, Diakonie,

Deutsche Umwelthilfe (DUH), Nationale Armutskonferenz (nak), NaturFreunde Deutschlands, Volkssolidarität, Deutscher Naturschutzring (DNR)

Vorgestellt durch: Christian Woltering, Referent für Grundsatzfragen, Der Paritätische Gesamtverband

Steffen Lembke, Referent für Umwelt-/Nachhaltigkeitsmanagement Arbeiterwohlfahrt Bundesverband

 

  1. Gemeinschaftlicher Prozess zum Thema Klimaflucht

Beteiligte Akteure: Deutsches Jugendrotkreuz (JRK) in Zusammenarbeit mit Naturschutzjugend (NAJU) und BUNDJugend.

Vorgestellt durch: Jessica Fritz, Bildungsreferentin, Jugendrotkreuz (JRK)

Susi Hammel, Aktionsservice und Gruppenunterstützung, BUNDjugend [angefragt]

 

                   III.        Verbändeübergreifende Diskussionsrunde zum Thema „Gutes Leben und Wachstumsgesellschaft“

Beteiligte Akteure: Bundesjugendwerk der AWO, Greenpeace, Arbeitsgemeinschaft Evangelische Jugend (AEJ), Jugend des World Wide Fund for Nature (WWF),

Deutscher Naturschutzring (DNR)

Vorgestellt durch: Jörn Naber, Ehrenamtlicher, Greenpeace Berlin

Katrin Riedel, Verbandsreferentin, Bundesjugendwerk der AWO

 

  1. Bildung für nachhaltige Entwicklung innerhalb der Freiwilligendienste als Standard der begleitenden Bildung verankern

Beteiligte Akteure: Arbeiterwohlfahrt Bundesverband, Diakonie, Naturschutzbund (Nabu), Bund der katholischen Jugend (BDKJ)

Vorstellung durch: Rainer Hub, Freiwilliges soziales Engagement und Freiwilligendienste, Diakonie

Ralf Schulte, Stabsstelle Verbandsentwicklung, Naturschutzbund (Nabu)

 

  1. Generationendialoge für mehr Ökologische Gerechtigkeit

Beteiligte Akteure: Deutscher Naturschutzring (DNR), Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen (SRzG), SeniorInnenvertretung Bezirksamt Mitte,

Volkssolidarität Landesverband Berlin, Greenpeace Team 50+/ VCD, Die Falken

Vorgestellt durch: N.N.

13:00   Mittagessen

 

14:00   Prozessreflexionsphase  2 – Weiterführung der oben begonnenen Themen

Was lernen wir daraus? Wie kann übergreifende Zusammenarbeit allgemein in Zukunft häufiger entstehen und gelingen?

_ Mit welchen Strategien und Werkzeugen können die zivilgesellschaftlichen Akteure schlagkräftige und breit aufgestellte gemeinsam Ansätze initiieren?

_ Welche bereits bestehenden Netzwerke, Prozesse, Programme etc. können genutzt werden?

_ Wie können gemeinsame Themen und Ziele identifiziert werden, die sich für eine übergreifende Zusammenarbeit eignen?

_ Wie können entsprechende Prozesse ggf. auch durch politische Akteure unterstützt werden?

 

14:45   Vorstellung der Ergebnisse und Diskussion im Plenum

15:30   Kaffeepause

 

15:45   Abschlusspodium

Strategien für eine nachhaltige und gerechte Gesellschaftspolitik – Ressortübergreifende Zusammenarbeit in Politik und Zivilgesellschaft, am Beispiel Stadtgestaltung in der großen Transformation.“

  • Dr. Kora Kristof, Umweltbundesamt, Leitung der Grundsatzabteilung „Nachhaltigkeitsstrategien und Instrumente“
  • Martin Geilhufe, Jugendvertreter DNR/ Landesvorstand BUND Naturschutz Bayern
  • Robert Spreter, Leiter Kommunaler Umweltschutz, Deutsche Umwelthilfe
  • Heinz Fuchs, Referatsleiter Wirtschaft und Umwelt, Brot für die Welt
  • Steffen Lembke, Referent für Umwelt-/Nachhaltigkeitsmanagement, Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V. [angefragt]

16:45   Abschlussworte durch Helga Inden-Heinrich (Geschäftsführerin DNR)

17:00   Ende der Veranstaltung

 

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Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos

Die Verpflegung wird vegan/ vegetarisch, regional sein

Anmeldungen bitte bis zum 15.03.2014 an ragna.bergk@dnr.de

Bei Fragen rund um die Veranstaltung kontaktieren Sie bitte

theresa.klostermeyer@dnr.de

Tel.: 030 – 6781775 -87

 

 


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